Mit Draisinen durchs Weinviertel


TI - Ausflug einmal ganz anders

Geplant war es ein bisschen anders. Aber gegen wetterbedingte Schienenunterspülungen konnten wir nichts. Wir wollten am 17. Juni von Rodaun (!) mit dem Zug (auf der Strecke der Kaltenleutgeberbahn) nach Ernstbrunn fahren und von dort mit Schienendraisinen nach Asparn an der Zaya radeln.

Stattdessen fuhren wir nach der Übernahme von Lunchpaketen mit drei ÖBB-Bussen nach Ernstbrunn. Aber von dort verlief alles plangemäß und sehr zum Vergnügen der TeilnehmerInnen! Auch das angekündigte Schlechtwetter kam nicht. Mit fünfzehn Schienendraisinen machten wir uns auf die rund dreizehn Kilometer lange Strecke - die älteren SchülerInnen Richtung Asparn, die jüngeren in die Gegenrichtung. Für diese gab es vorher noch ein Fahrt zum Buschberg und eine Wanderung.

Auf jeder Draisine fuhren maximal vier Personen, zwei traten in die Pedale, die anderen beiden konnten sich ausruhen und Fahrt und Landschaft genießen. Der Draisinenpulk wurde vorbildlich betreut von MitarbeiterInnen des Veranstalters. An jeder größeren Straßenkreuzung mussten wir zusammenwarten und durften dann bei gesichertem Übergang die Straße queren. Der Streckenverlauf stellte zeitweise ziemliche Anforderungen an die Kondition der TeilnehmerInnen, weil es immer wieder längere Steigungsstrecken gab. Vor der größten Steigung (27 Promille - mehr als auf der Semmeringbahn!) machten wir Pause in der Draisinenalm Grafensulz und genossen die angebotenen Stärkungen. Dermaßen gestärkt schafften alle den Aufstieg und genossen die mehrere Kilometer lange Abfahrt bis fast nach Asparn. Nach knapp zwei Stunden (mit Pause) erreichten wir Asparn, wo die Erstklassler schon ungeduldig auf ihre Fahrt warteten. Flugs wurden die Draisinen gewendet, von den Viererteams besetzt und ab - eigentlich auf, weil die Strecke vorerst längere Zeit bergauf verlief, - ging die Fahrt!

Die älteren Damen und Herren machten sich auf die Wanderung zum Buschberg. Tatsächlich trafen wir um 16.30 alle wieder in Ernstbrunn zusammen. Müde, aber glücklich waren wir gegen 18.00 wieder im Kolleg!

Übrigens wird die Fahrt mit der Bahn - allerdings mit einem anderen Ziel - am 12. September nachgeholt…

Mag. Michael Strobl





Noch haben nicht alle "ihre" Draisine




Mit "priesterlicher" Hilfe geht's leichter




Auf dem Weg zum Gipfel des Buschberges